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TaO!-Produktion
Dicke Didi, fetter Felix
Frei nach dem Buch von Christine Nöstlinger

Manchmal ist das Leben bodenlos gemein zu Didi. Denn sie wiegt so viel, dass sich fünf Kinder ans andere Ende der Wippschaukel setzen müssten, um sie hochzubringen. Doch da gibt es ja auch noch den fetten Felix...

Didi und Felix können sich anfangs eigentlich gar nicht ausstehen. Eigentlich kann sie niemand so richtig ausstehen, denn wer dick ist und nicht schnell rennen kann, ist beim Spielen nur hinderlich. Oder im Schwimmbad. Oder beim Wandertag. Aber in ihrer Not solidarisieren sich die beiden Außenseiter und werden Freunde. Doch als Felix nach wochenlanger Mumps-Auszeit, um einiges dünner, wieder in die Schule gehen darf, will er von der dicken Didi plötzlich nichts mehr wissen. Didi, die sich mittlerweile in Felix verliebt hat, rast vor Zorn. Zwischen Enttäuschung und neuem Antrieb startet sie einen Abnehmplan...

Eine Geschichte über Freundschaft, erste Liebe und die richtige Portion Mut und Schmalzbrot.

Hintergrund:

Die Autorin Christine Nöstlinger, die heuer ihren 80. Geburtstag feierte, hat Generationen von LeserInnen mit ihrem Humor, ihrer Lust am Unkorrekten und ihrer unsentimentalen Betrachtung der Welt aus der Perspektive von oft unangepassten Kindern begeistert. Gerade dadurch sind ihre Bücher wunderbare Vorlagen für die Theaterarbeit. Egal ob in der Sprache oder Gestaltung ihrer Figuren – sie legt eine gewisse Radikalität an den Tag und scheut sich nicht, auch ungemütliche Dinge zu thematisieren. In der TaO!-Produktion wird nach der gleichnamigen Buchvorlage „Dicke Didi, Fetter Felix“ von Christine Nöstlinger eine Geschichte über Freundschaft, Außenseitertum und erste Liebe zwischen Diätplan und Rebellion für junge Menschen ab 6 und Erwachsene auf die Bühne gebracht.

Dialog zum Thema „Mobbing und Ausgrenzung“ im Anschluss an die Vorstellung von "Dicke Didi, Fetter Felix" am Mo 5. Dezember um 18:00 im TaO! 

In Christine Nöstlingers Geschichte „Dicke Didi, Fetter Felix“ geht es um die Beziehung zweier übergewichtiger Kinder zueinander, zu ihrer Umwelt, um Annahmen und Vorurteile, denen sie ausgesetzt sind. Das TaO! nimmt das Stück als Impuls für einen ExpertInnen-Dialog, bei dem wir im Anschluss an die Aufführung über die Themen Ausgrenzung und Mobbing, die aktuelle Situation an Grazer Schulen und Maßnahmen und Entwicklungen sprechen möchten. Wie gehen junge Menschen miteinander um – hatte Österreich doch laut OECD-Studie 2015 die höchste Mobbing Rate Europas? Wie hat sich das Miteinander seit 1982 – dem Erscheinen von Nöstlingers Roman – verändert? Welche aktuellen Maßnahmen gibt es, welche funktionieren, welche sind in Planung? Was kann Literatur oder Theater zu pädagogischen Themen beitragen?

Über ihre Erfahrungen, Initiativen, persönlichen Erlebnisse und Einschätzungen diskutieren im Anschluss an die Vorstellung:

Petra Gründl | Kinder und Jugendanwaltschaft Steiermark
Heidi Bassin | Friedensbüro Graz
Sandra Jensen | ISOP SchulsozialarbeiterInnen
Sabine Fuchs | Hochschulprofessorin für Kinder- und Jugendliteratur
Sabine Harzl | Schulpsychologie, Landesschulrat für Steiermark
LandesschülervertreterIn

Eintritt: Freiwillige Spende

Als Publikum geladen sind alle Interessierten, Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen in diesem Kontext arbeiten, besonders LehrerInnen und DirektorInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen, Eltern und Kinder, sowie alle Theaterschaffende.

Wir bitten um Anmeldung unter: a.frizberg@tao-graz.at

"Widerstand im Gartenhaus"
"In einer Mischung aus Wut- und Mutgeschichte spielen sich die in dicke Polsterringe eingepackten und mitreißend agierenden Miriam Schmid und Felix Krauss durch das zuweilen bittere Dasein ihrer Figuren. Die Regie von Natascha Grasser macht aus Christine Nöstlingers Erzählung 'Dicke Didi, Fetter Felix' ein munteres, relevantes Bühnenstück, dass die Problematik des Themas durchaus ernst nimmt, ohne auf die Lust um unkorrekten Wortwitz zu verzichten." [Kleine Zeitung, Daniel Hadler]

"Natascha Grasser inszeniert die Geschichte über Freundschaft und Außenseitertum mit einem gut austarierten Mix aus Überzeichnung und Direktheit." [Christoph Hartner, Kronen Zeitung]

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Arr-down

Natascha Grasser

Carmen Schabler

Miriam Schmid, Felix Krauss

Andreas Semlitsch

Aeneas Bernhardt

Lisa Horvath

Anna-Katerina Frizberg

Nina Ortner