Man muss doch was tun! So kann das doch nicht weitergehen! Die Welt! Das Klima! Die Kinder! Es ist 5 nach 12! Los! Aufstehen, rausgehen, diskutieren, demonstrieren, … Ja, oder … wir machen es uns gemütlich. So richtig schön gemütlich. Wir verpassen ja nichts. Wir haben ja uns. Es wird vielleicht ein bisserl eng, aber das ist schon okay. Wir mögen das ja. So sind wir halt.
Dieses Recherche- und Stückentwicklungsprojekt widmet sich dem großen Verschwinden im Kleinen und untersucht die Ausprägungen und Folgen des Rückzugs ins Private, Eigene und Kleine als Reaktion auf eine Welt, die vielen zu groß geworden ist. Was passiert, wenn das Nicht-Handeln zur Strategie wird? Ist Rückzug vielleicht selbst schon ein politischer Akt? Das große Verschwinden lädt dazu ein, über Eskapismus, Engagement und die Suche nach einem lebbaren Alltag in einer komplexen Welt nachzudenken.
Von: Simon Windisch und Ensemble
Mit: Melanie Bauernhofer, Manuela Cortolezis, Michaela Czernovsky, Julia Flora Gallaun, Daniel Pernitsch, Alexandra Ruppert, Maximilian Sellner, Chiara Stückler, Andrea Schabernack, Elena Trantow, Manfred Weissensteiner
Regie: Simon Windisch
Regie- und Produktionsassistenz: Carmen Schabler
Bühne, Kostüm und Ausstattung: Rosa Wallbrecher
Dramaturgie: Dagmar Stehring
Musik: Felix Klengel
Technik: Sebastian Schweighart