In Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg
Ausgezeichnet mit dem Retzhofer Dramapreis für junges Publikum 2025
An einer verlassenen Bushaltestelle taucht ein Mädchen auf und beginnt, sich dort einzurichten. Alle im Dorf spekulieren, manche fragen nach, einige heißen willkommen und machen es wohnlich, andere stellen Vermutungen an und verdächtigen – diese „Kri“ und sich gegenseitig. So entsteht ein Strudel aus Gerüchten und gegenseitigem Misstrauen. Während die Gemeinschaft immer stärker ins Wanken gerät, stellt sich die Frage, wie lange ein solches Gefüge stabil bleiben kann – und wer am Ende die Kontrolle über die eigene Wahrheit behält.
Kri ist ein Stück über Zugehörigkeit, Misstrauen und die Dynamiken einer Gemeinschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie schnell aus Unsicherheit und Spekulation ein kollektives Urteil entstehen kann und wie ein Bild von „Fremdheit“ auf ein soziales Gefüge wirkt. In einer verdichteten, parabelhaften Form werden Themen wie Verantwortung, Projektion und Gruppendruck verhandelt.
„Eine gewitzte Normdurchbrechung ohne Lehrhaftigkeit, aber mit sympatischer gegenseitiger Annäherung […]“
Elisabeth Willgruber-Spitz, Kleine Zeitung
⚠ Darstellung von angedrohter Waffengewalt, Tabakkonsum
Von: Stefan Wipplinger
Mit: Manuela Cortolezis, Michaela Czernovsky, Stefan Egger, Emma Glauninger, Dietmar Hirzberger, Balazs Illyes, Martina Koller-Maier, Michaela Neuhold, Markus Teufelberger, David Valentek
Regie: Manfred Weissensteiner
Co-Regie: David Valentek
Ausstattung: Milena Czernovsky, Caroline Haberl
Dramaturgie: Dagmar Stehring
Musikalische Leitung: Felix Klengel
Technik: Merlin Chesi-Nussbaumer, Lorenz Meiler
Verlag: Verlag der Autoren







